Keiner merkts.

Keiner merkts.

(Source: melisica)

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103,122 notes   -   Posted 1 hour ago

Ich kann die Leute ja schlecht fragen:
“Warum fragst du mich nicht mal,
wie es mir so geht?”

Eine gute Freundin
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1 note   -   Posted 1 hour ago

Hospiz
Wie schlimm das ist.
Sie geht darein und weiß, 
dass sie aus diesem Haus
lebendig nie wieder auszieht.
Die Gewissheit muss da sein,
dass dies die letzte Station 
ihres Lebens ist. Um sie herum
sterben nun jeden Tag Menschen.
Vor ein paar Wochen hatte sie 
noch Hoffnung, obwohl es ihr so 
schlecht ging. Und dass sie 
jetzt ins Hospiz geht, das bedeutet,
dass sie sich geschlagen gibt.
Und das wir uns bald nie wieder 
sehen. Ich hab sie doch so gerne
besucht und sie hat sich immer 
so gefreut. Und sie liebt ihren Hund
so und ihr Hund liebt sie. Wie grausam.
Und wirklich, sie war immer tapfer 
und immer haben wir gesagt, dass sie
mit ihrer optimistischen Art alles schaffen
kann, Sie hatte den Krebs bestimmt um
die drei Jahre, wie viele Tage das sind.
Und so viele von diesen hat sie einfach
gekämpft und nie Schwäche gezeigt.
Auf der Website des Hospiz steht,
dass den Menschen das Loslassen
und Abschiednehmen erleichtert wird.
Ich wüsste gerne, wie. Aber es sieht
sehr schön dort aus. Trotzdem kann man
da nicht sterben. Man kann gar nicht sterben.
Nicht nachdem man solange gekämpft hat.
Dann war doch alles umsonst. Jede Chemo,
jeder Gang zum Arzt. Im Hospiz gibt es das 
nicht, keine Diagnostik, nichts mehr,
nur Schmerzmittel. Sie wird von innen 
zerfressen und liegt dann da, in ihrem schönen
Zimmer und sieht an anderen Menschen, 
was mit ihr passieren wird. Sie bewegt sich
nur noch ganz wackelig auf der Grenze des 
Daseins. Aber ich kann mir ein Leben ohne
sie gar nicht vorstellen. Oh Gott es ist so 
schlimm und ich bin so schlimm, dass ich 
gerade weine und behaupte, dass es mir 
ganz schlecht geht, dabei ist eigentlich sie
es, der das ganze Mitleid dieser großen 
Welt gebührt. Ihr geht es grausam.
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1 note   -   Posted 5 hours ago

Ich habe manchmal das Gefühl,
dass die letzte Chemo alles viel schlimmer gemacht hat
und dass es ihr sonst nicht so gehen würde. Ich weiß, 
das ist absurd. Aber es erweckt eben diesen Anschein.
Vor der letzten Chemo saß ich noch neben ihr im 
Restaurant meines Onkels. Und jetzt liegt sie im Hospiz
und kann nicht mal mehr ein Glas in der Hand halten.


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1 note   -   Posted 18 hours ago


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109,633 notes   -   Posted 21 hours ago

Achtzehn

Wenn ich Achtzehn bin suche ich mir endlich
selbstständig eine gute Therapeutin, 
und löse die Probleme, die ich mit mir selbst und
meiner Vergangenheit habe. Ich weiß, dass es
genau das ist, was ich machen muss. Ich merke
es immer wieder, weil ich eigentlich ein fröhlicher 
Mensch bin, der mit beiden Beinen im Leben 
steht und vieles erreichen kann. Und ich möchte
mich von Lappalien nicht permanent aus der 
Bahn werfen lassen. Ich trage etwas in mir, 
das ich selbst nicht genau benennen kann, 
aber das ich loslassen muss, weil es mich 
behindert. Es macht mich zu einem traurigen
Menschen, obwohl ich dieser nicht sein müsste.
Ich freue mich darauf, endlich Achtzehn zu 
werden. Ich glaube, dann geht das Leben los.


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1 note   -   Posted 1 day ago

Wofür ich lebe

Ich lebe für Momente wie diese, 
die ich gestern wieder hatte.
Man steht mit Bekannten und
Fremden zusammen in einer Kneipe.
Alle lieben sich irgendwie und 
alle sind gleich. Man denkt gar nicht
mehr, denn man achtet nur noch auf
den Text der kölschen Lieder, die man 
eigentlich sowieso in uns auswendig 
kennt. Ich liebe diese Stadt, ich liebe
diese Menschen und das Gefühl von
Gemeinschaft. Man muss sich einfach
fallen lassen, in dieses feste, zeitlose 
Glück. Niemals will ich hier weg.
Und, so wie meine Eltern, mich auch
mit fünfzig Jahren noch ins nächtliche
Geplärr der Zufriedenheit stürzen.


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1 note   -   Posted 2 days ago


(Source: retrocize)

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302,245 notes   -   Posted 2 days ago


Lana Del Rey

Lana Del Rey

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9,336 notes   -   Posted 6 days ago


(Source: romwe)

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4,097 notes   -   Posted 6 days ago

Von Anfängen und Enden

Ich hasse mich dafür, dass ich immer wieder versuche,
aus diffusen Ideen einen soliden Plan zu basteln.
Ein Plan muss als solcher entstehen! Man muss planen
und dann umsetzen. Nicht umsetzen und währenddessen
noch schnell zu Ende planen. Das hat doch nie funktioniert.
Das Ziel, das man bei einer spontanen Spinnerei plötzlich 
vor Augen hat ist in jedem Fall ein Fantasiegebilde!
Aber was soll ich bloß tun? Ich muss tatsächlich abnehmen,
ganz dringend. So, wie mein Körper gerade ist, kann ich ihn
nicht akzeptieren und erst recht nicht liebhaben, das ist ein
Ding der Unmöglichkeit! 

Es ist, als hätte mein Leben ein paar Episoden, zehn oder so
und diese würden immer wieder in ein und derselben Reihenfolge
abgespielt werden. Natürlich muss man nach der zehnten
Episode wieder bei der ersten anfangen, denn mehr gibt es 
einfach nicht. Aber ich weiß nicht, weshalb das so ist. 
Mit diesen Gefühlen gerade kann ich wahrlich an eine Art 
Schicksal oder Bestimmung glauben. Ich verändere mich,
alles um mich herum verändert sich, aber dieser eine Teil 
von mir bleibt immer gleich. Und vor allem: Er bleibt immer da.

Und warum muss es gerade dieser sein? Nahezu jeder beschäftigt
sich mal mit Diäten, vor allem in meinem Alter. Aber ich denke 
darüber nach, seit ich sechs oder sieben bin und habe nie damit
aufgehört. Es fühlt sich so an, als würde ich dies auch zukünftig
zu keinem Zeitpunkt tun. Mein Leben besteht aus irgendso-
einer aktuellen Haupthandlung und nebenher beginnen und 
scheitern Diäten, entstehen und vergehen abartig idealistische 
Projekte. Das nervt, das verwirrt mich, das lenkt mich vom 
echten Leben ab. Das ist, wie unglücklich verliebt zu sein:
Man weiß, dass man etwas niemals bekommen wird und 
war schon so oft am Boden zerstört. Trotzdem tut man zu
jeder Zeit alles gerade dafür und kann sich nicht vorstellen, 
eines Tages damit aufzuhören, egal, wie unglücklich es einen
macht. Als hätte mich vor Jahren ein mephistophelisches Hoffen
befallen. Ein Hoffen darauf, dass ich als ganz dünner Mensch
glücklich sein und ein normales Leben führen kann. Dabei
war ich von Natur aus nie dünn. Aber eben auch nie glücklich.
Und irgendwie hält die Illusion noch immer an, dass es daran
liegt, dass ich nicht glücklich bin.

Manchmal gehe ich durch die Hölle und manchmal spüre ich es
kaum, weil dieses Ding an meinen Körper angewachsen ist und
ihn eingenommen hat. Aber es ist immer da. Das merke ich, 
an Tagen, wie diesen. Ein Mensch, der in diesem Punkt normal
denkt, könnte eine normale Diät machen. Meine Diäten arten
früher und später immer wieder aus. In einem einzigem Desaster.

Mir wird schlecht, wenn ich daran denke, dass das noch 
fünfzig, sechzig, siebzig, achtzig Jahre so weiter gehen wird.


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1 note   -   Posted 1 week ago


(Source: mrsjuliejones)

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80,534 notes   -   Posted 1 week ago

Mein Lieblingsgraffiti :-) "Ich liebe diese Stadt und diese Stadt liebt mich".Auch alle anderen Street-Art-Projekte von El Bochosind wunderschön. Ich liebe liebe liebe ihn!

Mein Lieblingsgraffiti :-) 
"Ich liebe diese Stadt und diese Stadt liebt mich".
Auch alle anderen Street-Art-Projekte von El Bocho
sind wunderschön. Ich liebe liebe liebe ihn!

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11 notes   -   Posted 1 week ago

Dreimal in der Woche zehn Stunden!
Mein neuer Stundenplan ist relativ scheiße.
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Posted 1 week ago

Resümee: Sommerferien

- Ich habe einen Kellner verführt ;)
- Ich habe Urlaub mit Freunden gemacht und es war so schön,
  dass das ganze gleich in den Herbstferien wiederholt wird!
- Ich habe sehr viel zugenommen (12kg seit April!) und bin nun
  auf bestem Wege, die lästigen Kilos wieder zu verlieren.
- Ich war das erste Mal in der Toskana.
- Ich habe meine Oma ganz oft besucht und dabei eine Tante
  von mir besser kennengelernt, die in meiner Familie absolut 
  verschrien ist und habe bemerkt, dass sie eigentlich sehr nett
  ist. Folglich sollte man sich von Leuten immer erst einmal
  selbst ein Bild machen, bevor man über sie urteilt. So lange 
  sie zu mir nett ist, werde ich kein schlechtes Wort mehr
  über sie verlieren.
- Ich habe auch die letzte übrig gebliebene Staffel meiner
  allerliebsten Lieblingsserie (AHS) geguckt und es macht
  mich wahnsinnig, auf neue Folgen zu warten!
- Ich habe die Möbel in meinem Zimmer umgestellt.
  Jetzt ist es vieeeel entspannter (und ich kann am Fenster rauchen)
- Ich habe mich mit ein paar Leuten aus meiner Stufe richtig
  gut angefreundet und bin sehr glücklich darüber. Mit ihnen
  habe ich gaaanz viele schöne Abende verbracht.
- Meiner Tante geht es immer schlechter. Bald habe ich sie 
  vielleicht nicht mehr.
- Ich habe Sticken und Rainbow Loom gelernt. Beides sind
  ganz süße Beschäftigungen für Nebenbei.
- Ich lese die Bibel und finde sie nicht so toll, wie ich erwartet
  hatte.


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2 notes   -   Posted 1 week ago